Mord an Maria Bögerl: Mysteriöse Handschellen

Am Mittwochabend wurde in der Serie „Aktenzeichen XY…“ erneut der Fall um den Mord an der Bankiers-Gattin Maria Bögerl (54) behandelt und ein neues, mysteriöses Detail preisgegeben. Offenbar benutzte der Mörder Handschellen, um sein Opfer unter Kontrolle zu halten.

Die Handschellen wurden sichergestellt und untersucht. Auf ihren wurden die Bezeichnungen „Bianchi“ und „Taiwan“ gefunden. Welche Bedeutung die Bezeichnung und die Handschellen für den Fall Maria Bögerl haben, ist unklar.

In der ZDF-Sendung wurde nun außerdem mitgeteilt, dass die Behörden davon ausgehen, dass sich der oder die Täter in der Region um Heidenheim in Baden-Württemberg offenbar gut auskennen, vermutlich sogar Dialekt sprechen.

Bei dem einzigen Telefongespräch des Entführers mit dem Ehemann des Opfers habe sich der Mann mit „Schmid“ vorgestellt und schwäbischen Dialekt gesprochen.

Auch habe er die Formulierung „machen Sie keine Sperenzchen“ verwendet. Der Anrufer wirkte laut dem Ehemann ruhig und beherrscht. Aufgrund der Stimme des Mannes gehe er davon aus, dass dieser mittleren Alters sei.

Die Polizei geht zudem davon aus, dass die Familie Bögerl und ihre Lebensumstände, sowie Gewohnheiten vor der Tat ausführlich ausspioniert worden sind.

Auch den Ort für die geplante Geldübergabe und den Abstellort des Wagens von Maria Bögerl am Kloster Neresheim hätten der oder die Entführer möglicherweise vor der Tat mehrfach aufgesucht.

Deshalb bittet die Polizei Besucher, die das Kloster Neresheim um den Himmelfahrtstag 2010 am 13. Mai besucht haben, um Mithilfe. Sie sollen den Ermittlern eventuell gemachte Fotos zugänglich machen. Auf den Bildern könnten sich Hinweise auf die Mörder von Maria Bögerl befinden.

Mittlerweile wurde den Angaben zufolge von der Familie eine Belohnung in Höhe von 14 000 Euro und von seiten der Staatsanwaltschaft in Höhe von 6000 Euro ausgesetzt.

Maria Bögerl wurde vor rund 4 Wochen aus ihrem Haus entführt und vor wenigen Tagen tot in einem Waldstück aufgefunden. Der Entführer stellte offenbar eine Lösegeldforderung über 300 000 Euro, die aber nicht rechtzeitig nach den Angaben des Entführers erfüllt wurde.

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