Mordprozess gegen das Engelsgesicht: Zeugen belasten Amanda Knox schwer

Sie schöne Amerikanerin Amanda Knox (22) streitet weiterhin alle Mord-Vorwürfe ab. Doch im Prozess gegen das Engelsgesicht, wie die schöne Studentin vielerorts genannt wird, wiegt die Beweislast inzwischen tonnenschwer. Zeugen belasten Amanda Knox schwer.

Im Prozess um die ermordete Stundentin Meredith Kirchner († 21) wurden die ersten der elf Zeugen gehört.

Noch immer streiten der „Engel mit den Eisaugen“, Amanda Knox (22) und ihr ehemaliger Freund Raffaele Sollecito (25) die Mord-Vorwürfe ab, beteuern ihre Unschuld. Der 21-jährige Mittäter Rudy Guede wurde bereits wegen Mordes zu 30 Jahren Haft verurteilt.

Eine ehemalige Nachbarin, Nara Capezzali (68) erzählt von ihren Erlebnissen in der Mordnacht.

Gegen 23.30 Uhr sei die verwitwete und allein lebende Frau nachts aufgewacht, um ins Badezimmer zu gehen. Plötzlich habe sie einen langen, grellenden Frauenschrei gehört.

„Es war kein normaler Schrei. Er hat mir Gänsehaut gemacht.“ sagte Capezziali. Danach sei es still gewesen.

Wenige Zeit später habe sie aber gehört, wie zwei Personen zuerst über Metallstufen hinab und schließlich fort gerannt seien!

Andere Zeugen bestätigten die Vorgänge. Der Obdachlose Antonio Curatolo gab sogar an, die Angeklagten am Tatort gesehen zu haben.

Staatsanwalt Giuliano Mignini geht davon aus, dass das Mädchen nach einer Drogen- und Sex-Orgie getötet worden ist. Die Mitbewohnerin von Amanda war am Morgen des nächsten Tages halbnackt und mit durchgeschnittener Kehle in ihrem Bett aufgefunden worden.

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