Nach 8 Wochen: Schiffbrüchige halb tot gerettet

In einem kleinen Boot trieben Schiffbrüchige rund acht Wochen lang auf dem Pazifik. Drei der Männer überlebte die Odyssee nicht. Zwei waren so geschwächt, dass sie noch vor der Rettung an Bord verstarben. Ein 17-jähriger ging bereits am Anfang der Irrfahrt über Board und ertrank.

Zwei Monate lang trieben sie in einem kleinen Boot auf dem Pazifik. Gnadenlos der Sonne und dem Meer ausgesetzt. Die Hubschraubercrew eines amerikanischen Trawlers entdeckte die entkräfteten Männer am Sonntag tausende Kilometer von Papua-Neuguinea entfernt vor der Insel Nauru.

Die achtköpfige Gruppe wollte im September von Papua-Neuguinea aus zur 50 Kilometer entfernten Insel Lihir fahren. Unterwegs ging ihnen das Benzin aus. Das Boot wurde auf das Meer hinausgetrieben. Das berichtet der australische Rundfunk ABC am Mittwoch.

Zwei Männer an Bord waren so geschwächt, dass sie kurz nach der Entdeckung starben. Die fünf Überlebenden kamen am Dienstagabend auf den Marshall-Inseln an, wo sie sich inzwischen in einem Krankenhaus erholen. Ein 17-Jähriger war wenige Tage vor der Rettung über Bord gegangen und ertrunken. Nach ersten Meldungen sind die Männer unterernährt und von der Sonne schwer verbrannt.

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