Natascha Kampusch: Entführer wollte sie heiraten !

Der Entführungs-Fall um die Österreicherin Natascha Kampusch löste weltweit Entsetzen und Schaudern aus. Über acht lange Jahre hinweg, sperrte Wolfgang Priklopil die damals 10-jährige Natascha Kampusch in einem Kellerverließ ein, wollte sich seine Traumfrau formen.

Jetzt spricht ein Freund des Entführers über dessen grausigen Plan: Priklopil wollte sein Entführungsopfer sogar eines Tages heiraten !

Das berichtet das österreichische Nachrichtenmagazin „News“ und zitiert in seiner am Donnerstag erscheinenden Ausgabe aus einem Vernehmungsprotokoll von Ernst H.

Ernst H. hatte seinen Freund Priklopil nach Kampuschs Flucht am 23. August 2006 getroffen und in sein Auto einsteigen lassen. Dort soll Priklopil kurz vor seinem Selbstmord eine Art Lebensbeichte abgelegt haben.

Angeblich hatte Priklopil massive Selbstzweifel, glaubte, dass er auf Grund seiner „krummen Nase“ keine Frauen abbekommen konnte.

Priklopil sei schon als Jugendlicher unglücklich gewesen, weil sich nie ein Mädchen in ihn verliebt habe. Doch anstatt sein Äußeres zu verändern, unter dem er offenbar so sehr litt, plante er einen Bunker.

Mitte der 90er-Jahre habe Priklopil darüber nachzudenken begonnen, „sich unters Messer zu legen“ und die Nase richten zu lassen. Die Kosten für die Schönheitsoperation habe er dann aber „lieber in den Bau eines Bunkers investiert“ – mit dem Ziel, „ein weibliches Wesen zu entführen und in Gefangenschaft zu seiner Traumpartnerin zu machen“, so Ernst H.

Weil Priklopil als zukünftige Ehefrau auf jedenfall eine „unberührtes Mädchen“ wünschte, entführte er schließlich ein Kind.

Offenbar war Priklopil schon dabei, Dokumente zu fälschen, um Natascha heiraten zu können!

Trotz Priklopils Lebensbeichte lieferte Ernst H. seinen Freund damals nicht an die Polizei aus.

Somit hätte sich Priklopil der Strafverfolgung entziehen können, berichten österreichische Medien. Allerdings beging Priklopil kurz nach Nataschas Flucht Selbstmord, stürzte sich vor einen Zug.

Ernst H. drohen wegen Begünstigung (Paragraf 299 StGB) laut österreichischem Recht bis zu zwei Jahre Haft!

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