Natascha Kampusch im TV: Keine Missbrauchs-Videos !

Natascha Kampusch zeigte sich am Montagabend im österreichischen TV, um noch einmal über ihren spektakulären Entführungs-Fall zu sprechen. In einem roten Kleid formulierte die heute 21-jährige zahlreiche Dementis, vor allem aber keine neuen Enthüllungen.

Sie stellte klar, dass es nach ihrem Wissen keine Mittäter und vor allem auch keine Videos vom Missbrauch gebe.

Dem Gerücht, es gebe Filme, auf denen zu sehen ist, wie sie missbraucht wird, trat sie entschieden entgegen: „Es gibt keine Videos.“

Zu Priklopil als Einzeltäter: „Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, ob es noch einen Täter gab oder nicht. Ich habe nur Priklopil gesehen.“

Zu den Gerüchten, ihre Mutter sei an der Entführung beteiligt gewesen: „Meine Mutter würde so etwas nie tun. Sie würde niemals ihr Kind verkaufen, entführen lassen oder einsperren. Sie würde so etwas nie zulassen. Ich finde es total empörend und unglaublich, dass Menschen so etwas behaupten können.“

Wie Natascha Kampusch es schafft, ein halbwegs normales Leben zu führen: „Also halbwegs normal?!? Es ist sehr stressig (…) Es ist wirklich alles anstrengend und diese ganzen Ermittlungen (…) das setzt mir sehr zu.“

Entführungsopfer Natascha Kampusch (21), die acht Jahre lang in einem Kellerverlies in Österreich festgehalten wurde, hat sich jetzt zu den Gerüchten geäußert, ihr Peiniger Wolfgang Priklopil († 44) habe Komplizen gehabt. In einem TV-Interview des Senders ORF sagte sie: „Ich weiß nicht, ob es Mittäter gibt. Ich bin der Meinung, dass der Fall nie ganz aufgeklärt werden kann.“ Das meldet oe.24.at

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