Peinlicher Prozess: Wegen kleinem Penis erzwang Vergewaltiger Oral-Sex

Er hatte offenbar keine Angst, dass ihn seine Opfer mit dem Gebiss verletzten könnten. Immer wieder soll Vergewaltiger Ernst-Herrmann K. (50) seine Opfer zu Oral-Sex gezwungen haben. Das hat einen peinlichen Grund: Offenbar ist der Penis des Täters für richtigen Geschlechtsverkehr zu klein.

Ernst-Herrmann K. (50) bestreitet die Vergewaltigungen. Einer der Tatorte: der Große Garten in Dresden.

Die Staatsanwaltschaft ist aber sicher: Ernst Herrmann K. (50) überfiel Mitte der 90-er Jahre in Dresden mindestens vier Frauen. Modernste DNA Tests sollen jetzt den Mann überführen.

Bereits im Jahr 2008 wurde K. zu drei Jahren Haft wegen einer Vergewaltigung im Jahr 1995 verurteilt. Die Beamten verglichen die Vorgehensweise des Täters mit weiteren ungelösten Fällen und kamen auch in drei weiteren Fällen auf K. als Täter.

Staatsanwalt Jan Hille (44): „Wir haben Fälle mit der gleichen Begehungsweise neu aufgerollt.“

Ein 56-jähriges Opfer wurde am 23. November 1994 im Großen Garten überfallen. „Er fragte auf englisch nach der Uhrzeit, dann zerrte er mich in die Büsche, riss mir die Kleider vom Leib, schlug mich.“

Und weiter: „Er zeigte mir seinen Penis. Der war so winzig, dass er damit sicher keinen Geschlechtsverkehr ausüben konnte, also wollte er mich mit Schlägen zu Oral-Sex zwingen.“

Ein Radfahrer kam dem Opfer zur Hilfe und rette es vor dem Vergewaltiger. Doch zwei andere Opfer hatten weniger Glück. Sie mussten den Täter oral befriedigen. K. bestreitet die Taten. Der Prozess wird fortgesetzt.

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