Philippinen: Taifun Mirinae schlägt 100 000 in die Flucht

Der dritte schwere Taifun in diesem Jahr, „Mirinae“, rast derzeit auf die Philippinen zu. 100 000 Menschen sind auf der Flucht vor dem schweren Wirbelsturm.

Bereits 14 Todesopfer hat der aktuelle Sturm gefordert. Innerhalb von nur fünf Wochen, zogen drei Wirbelstürme über die Inselgruppe hinweg.

Mirinae verschlimmerte die Lage in den Überschwemmungsgebieten rund um die Hauptstadt Manila noch einmal. Die Menschen in der dicht besiedelten Gegend müssen wohl noch monatelang gegen Wasser und Schlamm kämpfen.

Dramatisch: „Mirinae“ löste nach Behörden-Angaben wahre Blitzfluten aus! Dadurch wurden sieben Menschen in der Region Bicol getötet. Drei weitere Menschen starben in der Provinz Laguna.

Außerdem wurde in einem ländlichen Vorort von Manila die Leiche eines Mannes entdeckt, der offenbar zusammen mit einem einjährigen Kind einen angeschwollenen Bach überqueren wollte. Er wurde vom Wasser mitgerissen. Das Kind wird noch vermisst.

Der Taifun „Mirinae“ zog mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 185 km/h über die Philippinen hinweg. Er zerstörte in der Provinz Batangas südlich von Manila eine Brücke, verursachte Stromausfälle und führte zu Überschwemmungen.

Im Ort Santa Cruz am Rande der Hauptstadt flohen Einwohner auf die Dächer ihrer Häuser. Auf dem internationalen Flughafen von Manila wurde der Flugverkehr vorübergehend eingestellt.

Samstagnachmittag drehte der Wirbelsturm in Richtung Westen ins Südchinesische Meer ab und bewegte sich nach Angaben der Wetterdienste mit einer Geschwindigkeit von 20 km/h von den Philippinen weg.

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