Prozess gegen Sex-Monster Christoph G.: Sein widerliches Geständnis

Am Montag hat der Prozess gegen Deutschlands schlimmsten Kinderschänder vor dem Landgericht Trier begonnen. Sex-Bestie Christoph G. legte zum Auftakt ein Geständnis ab.

Lapidar erklärte der 38-jährige Aushilfs-Kellner: „Die Vorfälle stimmen wie sie in der Anklage stehen … Das hat sich einfach entwickelt!“

Irgendwann habe er bei seiner Arbeit als Sporttrainer mit Kindern entdeckt, dass er sich zu kleinen Jungen sexuell hingezogen fühle. Ihren Kontakt habe er zu dieser Zeit nicht absichtlich gesucht, um sie sexuell zu benutzen.

Dann habe die Sache aber eben Eigendynamik bekommen, und sich „einfach entwickelt“!

Laut Anklageschrift missbrauche Christoph G. Jungen vor laufender Kamera und stellte die selbstgedrehten Sex-Filme ins Internet. 18 Fälle können dem Sex-Täter derzeit offenbar bewiesen werden. Fünf Jungen wurden Opfer seiner widerlichen Machenschaften.

Mehr als zehnmal missbrauchte G. zwei Zwillingsbrüder aus Retterath (Kreis Vulkaneifel). Als Patenonkel und guter Freund der Familie durfte er regelmäßig bei den Kindern übernachten.

Schließlich fahndete das Bundeskriminalamt mit Ausschnitten aus den perversen Videos bundesweit nach dem Sex-Täter. Christop G. Stellte sich im bayerischen Sonthofen.

Die Mutter der Zwillinge, die heute noch in psychologischer Behandlung sind, sagte zu Prozessbeginn: „Ich bin aufgewühlt und will das nur noch hinter mich bringen.“

Sie hatte Anzeige erstattet, nachdem sie in der Fernsehsendung „Aktenzeichen XY … ungelöst“ ihre Kinder, ihre Wohnung und den Angeklagten erkannt hatte.

In einem gesonderten Verfahren wird geprüft, ob der Mann möglicherweise weitere Kinder und Jugendliche aus Vereinen, in denen er tätig war, missbraucht hat.

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