Prozess um Inzest von Amstetten: Staatsanwaltschaft fordert Höchststrafe

Der Prozess gegen den Inzest-Tyrannen von Amstetten, Josef Fritzl (73), wird vermutlich schon am Donnerstag zu Ende gehen. Für den Nachmittag wird ein Urteil erwartet. Die Staatsanwaltschaft forderte in ihrem Abschluss-Plädoyer am Vormittag die Höchststrafe für Josef Fritzl, lebenslange Haft und die Einweisung in eine Anstalt.

Josef F. solle lebenslänglich in Haft, verlangte Anklägerin Christiane Burkheiser in ihrem Plädoyer vor dem Landesgericht in Sankt Pölten.

Überraschend hatte sich Josef Fritzl am Mittwoch in allen Punkten der Anklage als schuldig befunden. Es wird vermutet, dass der Sinneswandel zu dem vollumfänglichen Geständis auf die Aussagen der Fritzl-Tochter Elisabeth (42) zurück zu führen sind. Sie soll sogar persönlich im Gerichtssaal erschienen sein, um die Reaktion ihres Vaters auf ihre Video-Aussage zu beobachten.

Vermutlich habe auch dies dazu beigetragen, dass der Vater sein Teilgeständnis erweiterte und alle Vorwürfe einräumte.

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