Rom: Lästige Scheiben-Putzer jetzt verboten !

Sie kommen einfach an der Ampel, fangen an die Scheiben zu säubern und wollen dann Geld, Scheibenputzer. Es kommt schon vor, dass solch ein Scheibenputzer aufdringlich wird und im Falle, dass er kein Geld zur Belohnung erhält, auch noch ausfallend, frech und beleidigend wird. Vollgespuckte Scheiben sind da keine Seltenheit.

In Rom soll jetzt Schluss sein mit den lästigen Scheibenputzern !Sie wurden vom örtlichen Bürgermeister verboten.

Eine Anordnung des Bürgermeisters Gianni Alemanno belegt seit 1. November generell alle Straßenverkäufer mit einem Bußgeld von 100 Euro, die versuchen, mit kleinen Diensten oder Kunststücken Geld von Autofahrern zu sammeln.

Auch Polizeiposten wurden jetzt extra installiert, um das Verbot zu überwachen. Außerdem sollen von Ertappten besonders streng Aufenthalspapiere geprüft werden.

„An jeder Straßenecke gab es Scheibenwäscher, und immer mehr Bürger beklagten sich über ihre oftmals aufdringliche oder gar aggressive Art“, verteidigte Alemannos Sprecher Fernando Magliaro die Maßnahme.

Auch in vielen deutschen Städten wie Hamburg, Berlin und Köln kennt man die Schmuddel-Putzer!

„Wir wissen um das Problem der Schmuddel-Putzer“, sagt Ralf Kunz, Sprecher der Hamburger Innenbehörde, „und es stellt eine Ordnungswidrigkeit mit einem Verwarngeld dar. Das Betreten der Fahrbahn ist nur bei Grün erlaubt, sonst nicht.“

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