S-Bahn-Mord an Dominik Brunner: 15 Personen sahen einfach zu !

Sie haben einfach nur da gestanden und blöde in die Gegend gestarrt. Ein französischer Austauschschüler (16), der Zeuge wurde, wie Dominik Brunner starb, berichtet jetzt über das unfassbare Verhalten von Passanten im S-Bahn-Mord von München.

Austauschschüler Gabriel M. aus Chartres in Frankreich sah, wie Dominik Brunner starb. Ganz allein. Niemand griff ein, niemand half, niemand hatte Courage, so wie er selbst. Alle haben nur zugeschaut !

Zunächst sei Gabriel die Lage gar nicht gefährlich vorgekommen, erzählt der 16-Jährige. Etwa 15 Personen standen herum, griffen nicht ein. Es schien alles normal.

Dabei prügelten zu diesem Zeitpunkt die S-Bahn-Schläger Sebastian L. (17) und Markus Sch. (18) bereits wie von Sinnen auf den wehrlosen Manager Dominik Brunner († 50) ein.

Gabriel: „Als ich auf den Bahnsteig gekommen bin, haben die zwei schon auf den Mann eingeprügelt, ihn mit Füßen getreten. Etwa 15 Leute standen rum, griffen nicht ein. Ich fühlte mich in dem Moment so kraftlos, musste zusehen, wie sie etwa ein bis zwei Minuten zugeschlagen haben.“

Der Austauschschüler ist hier völlig geschockt und ratlos, weiß nicht, wie er helfen soll.

Er hatte den ganzen Vorgang zunächst nur am Rande mitbekommen, als er mit einem Freund in die Stadt fahren wollte. Erst als zwei Jugendliche auf Dominik Brunner, der am Boden lag, auf dem anderen Bahnsteig einprügelten, wurde er richtig aufmerksam.

Der Zeuge: „Der Mann ist irgendwann zusammengebrochen und dabei mit dem Hinterkopf gegen das Geländer gestoßen.“

Die Schläger brüllten ihr Opfer an. „Du Hurensohn!“. Immer wieder.

Dann türmten sie plötzlich über die Gleise. Gabriel eilte zu dem am Boden liegenden Opfer.

„Vielleicht fünf Minuten nachdem sie in die Gebüsche geflüchtet waren, kam dann die Polizei. In der Zwischenzeit haben ein anderer Mann und ich das Opfer in die stabile Seitenlage gebracht.“

Er versucht noch Lebenszeichen von Dominik Brunner wahrzunehmen.

Der Schüler fühlte seinen Puls, „aber der war ganz schwach. Der Mann war schon bewusstlos und ganz bleich, sein Kopf voller Blut. Mir ist schlecht geworden.“

Jede Hilfe kommt zu spät.

Warum haben die umstehenden, rund 15 Personen nicht gemeinsam eingegriffen ? Gemeinsam hätte der Mord an Dominik Brunner sehr wahrscheinlich verhindert werden können…

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