Schilderwald: Diese Verkehrszeichen sind ausrangiert

Zum 1. September lichtet sich der Schilderwald auf deutschen Straßen. Acht Verkehrszeichen wird es künftig nicht mehr geben. Das berichtet die Zeitung „Stuttgarter Nachrichten”.

Betroffen sind unter anderem die schwarze Schneeflocke auf einem rot-gerandeten Dreieck. Das Schild warnte bislang vor Schnee- und Eisglätte.

Auch aus dem Verkehr gezogen werden Warnschilder vor Steinschlag, Rollsplitt und Schotter, Flugbetrieb und vor Fußgängerüberwegen. Auch das Schild mit einem Auto, das eben mal ins Wasser springt, und vor einem steilen Ufer warnt, soll sterben.

Fünf weitere von insgesamt über 400 Schildern bekommen eine Galgenfrist von zehn Jahren: Bahnübergang, Richtgeschwindigkeit, nicht befestigter Seitenstreifen, innerörtlicher Wegweiser und schlechter Fahrbahnrand.

Weil es aber mit dem Aussortieren alleine nicht getan sein soll, wird es künftig auch neue Zeichen geben.

Neu im Schilderwald ist z.B. der Inliner, der künftig das Befahren von Radwegen erlauben soll. Die ebenfalls neuen Zeichen Parkraumbewirtschaftung und durchlässige Sackgasse verdeutlichen auf komplizierte Weise, wer wo parken bzw. durchfahren darf.

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