Schwere Schäden: Erdbeben in der Türkei

Schon wieder ist es in der Türkei zu einem schweren Erdbeben mit Tod und Zerstörung gekommen. Am Montagmorgen bebte die Erde im Osten des Landes gegen 03.32 Uhr in der Provinz Elazig mit einer Stärke von 6,0.

Anschließend erschütterten noch rund 20 Nachbeben die Region. Einige von ihnen erreichten Stärken von bis zu 4,1 auf der Richterskala.
Es wurden Häuser beschädigt, teilweise stürzten Minarette ein. Die Menschen vor Ort rannten in Panik auf die Straßen und schliefen schließlich im Freien. Helfer versuchten, Verschüttete zu retten.

Laut Provinzgouverneur Muammer Erol gab es mindestens 38 Tote. Dutzende Menschen wurden bei dem Unglück verletzt.

Das Zentrum des Bebens lag offenbar in der Nähe des Dorfes Basyurt. Die Provinz Elazig liegt rund 550 Kilometer östlich von Ankara.

Die Türkei liegt in einer erdbebengefährdeten Zone und wird regelmäßig von Erdstößen erschüttert, weil dort die Kontinentalplatten Afrikas und Eurasiens kollidieren.

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