Skandal: Phantom von Heilbronn vermutlich ein Verpackungsfehler

Das mutmaßliche „Phantom von Heilbronn“, das für zahlreiche Verbrechen, darunter der Mord an einer Polizistin aus Heilbronn, verantwortlich sein soll, gibt es womöglich gar nicht.

Nach Informationen von stern.de, waren die Wattestäbchen, die die Fahnder zur Sicherung von DNA-Spuren verwendet hatten möglicherweise schon vorher mit DNA-Material verunreinigt worden.

Diese DNA wurde dann jedesmal für die DNA des Täters oder der Täterin gehalten. Möglicher Weise ein fataler Irrtum.

Ermittler vermuten nun, dass durch eine unachtsame Mitarbeiterin eines Herstellers dieser Watte-Sticks die DNA an die Sticks geriet.

An mindestens 40 verschiedenen Tatorten in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Saarland und in Österreich waren DNA-Spuren einer unbekannten weiblichen Person gefunden worden, nach der jahrelang als geheimnisvolles „Phantom“ gefahndet wurde.

Inzwischen sollen Packerinnen eines norddeutschen Unternehmens für Medizinalbedarf Speichelproben abgegeben haben, um ihr DNA-Profil mit dem des „Phantoms“ abgleichen zu können.

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