Skandal: Pornos auf Staatskosten

Der Steuerzahler in England muss – genau wie in Deutschland – für alles aufkommen, sogar für die sexuellen Wünsche seiner Politiker und Beamten.

Offenbar ein bisschen zu hemmungslos haben sich Politiker jüngst aus der Kasse des Steuerzahlers bedient.

Auf Spesen ließen sie Pools reinigen, Maulwürfe bekämpfen, Wohnungen renovieren, kauften Badewannenstöpsel, Tampons oder Flachbildschirme und liehen sich sogar Porno-DVDs auf Staatskosten aus.

Aufgeflogen war das Abrechnen zu Lasten des Steuerzahlers vergangene Woche. Der britischen Zeitung „Daily Telegraph“ wurde eine CD zugespielt. Darauf: Die Spesen-Abrechnungen sämtlicher 646 Abgeordneten. Die meisten haben gesündigt.

Justiz-Staatssekretär Shahid Malik zum Beispiel. Er gönnte sich ein Heimkino-System für 1500 Euro, einen Kamin für 750 Euro und einen Massage-Sessel für 820 Euro – auf Spesen.

Regierungschef Gordon Brown musste ihn entlassen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.