Tagesschau-Sprecher Marc Bator: Beinah tödlich verunglückt !

Marc Bator (36) hat Glück, dass er noch lebt ! Der Tagesschau-Sprecher entkam in den peruanischen Anden jüngst nur knapp dem sicheren Tod. In 3500 Meter konnte er sich nur knapp aus einer Steinlawine retten, die eine Bergstraße verschüttete.

Nach dem Abgang der Geröll- und Schlammmassen saß der Moderator stundenlang bei eisigen Temperaturen fest, musste schließlich von Rettungskräften abgeholt werden.

„Ich habe gedacht, meine letzte Stunde hat geschlagen“, erzählt der Moderator in einem Telefonat mit einem Kollegen in Deutschland. „Es war wie in einem Horror-Film. Ich habe immer nur gedacht: Lieber Gott, lass mich meine Frau und meine Kinder wiedersehen.“

Doch etwa eine Woche muss Bator noch in Peru ausharren. Er ist dort als Botschafter für das internationale Kinderhilfswerk „World Vision“ tätig und besucht in entlegenen Dörfern Kindergärten.

Bei einer Fahrt von Huancayo über kurvenreiche Straßen nach Lima geschah das Drama.

Bator: „Unser Reisebus musste stoppen, weil die Straße von Steinmassen versperrt war. Offenbar hatte es einen Erdrutsch gegeben. Wir stiegen aus und schauten uns das Chaos an. Plötzlich begannen die mitreisenden Peruaner, panisch zu schreien und wegzulaufen. Ich schaute nach oben und sah, wie sich von einem Abhang über uns eine gigantische Steinlawine in Gang setzte. Ich rannte um mein Leben.“

Nur knapp entkam der Moderator dem sicheren Tod. In Todesangst rettete er sich schließlich aus der Gefahrenzone. Jetzt freut er sich nur noch auf seine Heimkehr nach Hamburg.

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