Terror-Alarm in den USA: Schon wieder Sicherheits-Leck

In den USA ist es schon wieder zu einem Terror-Zwischenfall gekommen. Am Flughafen von Newark, New Jersey, gelangte ein Passagier ohne Kontrolle in das Terminal C. Daraufhin wurden alle Passagiere aus dem Bereich entfernt und erneut kontrolliert.

Flüge aus dem betroffenen Terminal wurden um Stunden verschoben. Der verdächtige Passagier konnte aber dennoch zunächst nicht ausfindig gemacht werden.

Eine Mitarbeiterin des US-Senders NBC, die selbst an Bord einer der betroffenen Maschinen war, sagte, die Passagiere seien für neue Kontrollen sogar aus den Flugzeugen geholt worden, die für Starts bereitstanden. In der Lobby des Terminals hätten zeitweise zwischen 2000 und 3000 Menschen gewartet.

Die USA ist unterdessen damit beschäftigt, den Einsatz von Nackt-Scannern massiv auszuweiten. Seit Montag müssen sämtliche Passagiere, die in die USA einfliegen mit dem Nackt-Scanner rechnen. Das bestätigte die US-Behörde für Verkehrssicherheit.

Außerdem müssen Personen, die aus den Ländern Kuba, Iran, Sudan, Syrien, Afghanistan, Algerien, Irak, Libanon, Libyen, Nigeria, Pakistan, Saudi-Arabien, Solia und Jemen einreisen, mit besonders scharfen Kontrollen rechnen.

Vor allem der Jemen ist ins Visier amerikanischer und britischer Terror-Fahnder geraten. In dem Land soll der verhinderte Attentäter vom 25. Dezember, Umar Farouk Abdulmutallab, ausgebildet und mit Sprengstoff versorgt worden sein.

Der Newark Liberty International Airport liegt 25 Kilometer von New York entfernt. Nach Angaben des US-Nachrichtensenders CNN liegt das Passagieraufkommen pro Jahr bei 35 Millionen.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.