Terror-Alarm in Hamburg: Moschee geräumt !

In Hamburg hat die Polizei am Montagmorgen eine Moschee geräumt. 20 uniformierte Beamten drangen in die Räume der Taiba-Moschee ein und ließen Geld, Computer und Akten beschlagnahmen. Der muslimische Kulturverein „Taiba“ wurde verboten, erklärte Ralf Kunz, Sprecher des Inneministeriums.

Nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes wurden in der Moschee weiterhin junge Leute ausgebildet, um in den „heiligen Krieg“ zu ziehen. Nach Information des NDR übernehmen jetzt Polizei und Innenbehörde als Rechtsnachfolger des verbotenen Vereins die Moschee.

Bereits in früheren Jahren war die Moschee in die Kritik geraten, damals wurde sie unter dem Namen AL-Quds-Moschee geführt und galt als Treffpunkt mehrere Attentäter des 11. September 2001. Mohammed Atta, Marwan al-Shehhi, Ziad Jarrah und Ramzi Binalshibh vekehrten dort.

Die Terror-Bomber von 9/11 – sie gingen in der Moschee ein und aus !

Bis heute treffen sich dort nach den Erkenntnissen der Behörden radikale Islamisten.

Nach einem Bericht des Focus hätten vor allem die Erkenntnisse der Verfassungsschützer über die aktuellen Besucher des Gebetshauses zu dem Verbot geführt: Laut Jahresbericht 2009 sei die Moschee „Hauptanziehungspunkt für die dschihadistische Szene“, die in der Hansestadt aus 45 Radikalen bestehe.

In der Taiba-Moschee soll sich auch eine zehnköpfige Islamistengruppe getroffen haben, die Anfang 2009 zum bewaffneten Kampf an den Hindukusch zog.

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