Terror-Anschlag in Detroit: Neue Diskussion über Nacktscanner !

Der Terror-Anschlag eines Nigerianers (23) in Detroit hat den Terror zurück in die Realität der Bürger gebracht. Sicherheitsvorkehrungen, Checks und Kontrollen wurden an europäischen und us-amerikanischen Flughäfen wieder verstärkt.

Außerdem ist die Diskussion um die umstrittenen Nacktscanner bei der Sicherheitskontrolle an Flughäfen wieder neu entflammt.

Vor allem bei USA-Reisen wird von Fluggesellschaften empfohlen, möglichst drei Stunden vor Abflug am Terminal zu sein. Da die Sicherheitskontrollen sehr genau genommen werden, kann es zu langen Wartezeiten kommen.

Sicherheitsexperten fordern erneut den Einsatz des Nackstscanners. Er kann viel mehr entdecken, als die bisher eingesetzten Metalldetektoren, die Sprengstoffe nicht erkennen können. Eine Untersuchung aller Passagiere auf verdächtige Stoffe mittels Spürhunden, ist aber auch nicht umsetzbar, weil die Tiere nur kurze Zeit eingesetzt werden können und schnell ermüden.

Der Einsatz von Ganzkörper-Scannern scheiterte bislang an Datenschützern. Experten erklären jedoch: „Die Bedenken sind unbegründet. Moderne Geräte arbeiten so, dass Körperabmessungen, z. B. Geschlechtsteile, gar nicht zu erkennen sind.“

Mehr Personal für die verstärkte Kontrolle von Fluggästen fordert nun auch die Deutsche Polizeigewerkschaft (DPolG). Deren Vorsitzender Rainer Wendt sagte der „Berliner Zeitung“: „Es müssen erheblich mehr Bundespolizisten eingesetzt werden.“

Die Bundespolizei hatte erklärt, das in Detroit knapp vereitelte Attentat werde auch in Deutschland zum Anlass genommen, den „hohen Sicherheitsstandard zielgerichtet durch zusätzliche Kontrollmaßnahmen zu ergänzen“.

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