Todesflug AF 447: Das Geheimnis der Leichen

Bereits zwei Wochen sind seit dem rätselhaften Absturz des Air-France-Fluges AF 447 von Rio de Janeiro nach Paris vergangen. Vom Flugschreiber der Airbus-Maschine fehlt bislang jede Spur. Lediglich 49 der 228 toten Passagiere und einige persönliche Gegenstände der Verunglückten konnten geborgen werden.

Die Autopsien der Leichen lassen erste Erkenntnisse zum Unglück der Air-France-Maschine zu.

• Die Leichen haben keine Verbrennungen.

Die Schlussfolgerung daraus: Es gab offenbar keine Explosion an Board.

• Die Toten hatten kein Wasser in den Lungen.

Vermutlich starben die Passagiere bereits in großer Höhe. Hätten die Passagiere beim Aufprall auf das Wasser noch gelebt, wären sie ertrunken und ihre Lungen hätten sich mit Wasser gefüllt. Eine Notwasserung kann daher auch ausgeschlossen werden. .

• Die Leichen hatten etliche Knochen gebrochen.

In großen Höhen wirken enorme Kräfte. Die Knochenbrüche könnten bereits im Flugzeug erfolgt sein, oder beim Aufprall auf dem Wasser

• Die Toten wurden bis zu 85 km voneinander entfernt im Meer gefunden.

Für Experten ein Zeichen dafür, dass die Maschine bereits in der Luft auseinander gebrochen war.

Die brasilianische Fregatte „Constituição“ brachte gestern zahlreiche Wrackstücke des abgestürzten Airbus A 330 nach Recife.

Darunter befindet sich auch das mit etwa 14 mal 4,5 Meter größte bislang geborgene Teilstück des Airbus, das vermutlich vom Heck der Unglücksmaschine stammt.

Um das Wrackteil aus dem Wasser zu ziehen, waren 70 Marine-Soldaten sechs Stunden auf hoher See beschäftigt. Das Schiff brachte auch zahlreiche Gepäckstücke und mehrere Säcke voller persönlicher Gegenstände der Passagiere nach Recife.

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