Tote Selina aus Miltenberg: Nackte Leiche aus Fluss geborgen

Ein grausames Verbrechen an einem kleinen, unschuldigen Mädchen erschüttert kurz vor Weihnachten Deutschland. Die kleine Selina († 3) wurde unbekleidet aus einem eisigen Fluss bei Miltenberg gezogen. Das Mädchen ist tot, wurde möglicher Weise Opfer eines grausamen Verbrechens.

Die Kriminalpolizei Aschaffenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Bislang gibt es noch keine konkrete Spur, die das Schicksal des Mädchens aufklären könnte.

Die 26-jährige Mutter der kleinen Selina, Stefanie M., hatte ihre Tochter nach vergeblicher Suche als vermisst gemeldet. Das 3-jährige Mädchen soll angeblich mit dem Hund der Familie Gassi gegangen sein.

Schließlich wurden von Nachbarn die Kleider des Mädchens am Ufer des benachbarten Baches gefunden. Dieser mündet in die Mud.

„Da hat die Jeanshose gelegen, da eine Unterhose und noch so kleine Winterstiefel“, erzählt eine Frau aus der Nachbarschaft, laut Medienberichten. Nachbar Fritz Becker kannte Selina: „Ich habe Kleider gefunden, da habe ich mir schon gedacht, dass sie irgendwie im Wasser ist. Dann habe ich sie gesucht, doch da hörte ich schon, dass man sie bereits gefunden hat – treibend im Wasser.“

Für den Nachmittag ist das Obduktionsergebnis zu erwarten. Dann soll geklärt werden, wie das Mädchen genau starb.

Kathrin Reinhardt, Polizeipräsidium Unterfranken: „Es ist nicht ausgeschlossen, dass es sich um ein Gewaltdelikt handelt.“

Die Familie von Selina wird vom Jugendamt betreut. Ihre große Schwester (5) wurde den Großeltern anvertraut. Immer wieder soll die Mutter mit Drogen in Kontakt gekommen sein. Der Großvater beschwerte sich nun öffentlich, dass er seine zweite Enkelin oft monatelang nicht zu Gesicht bekommen habe.

Nach ersten Angaben, habe die Leiche des kleinen Mädchens keine Spuren von Gewalt aufgewiesen, doch ein exaktes Ergebnis wird es erst Dienstagnachmittag geben.

Bauarbeiter hatten bei Brückenarbeiten die Tote entdeckt und sofort die Rettungskräfte alarmiert. Diese konnten den toten Körper des Kindes rund 200 Meter weiter schließlich bergen.

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