Trauer um Loveparade-Opfer: Dr Motto heult am Todes-Tunnel

Eine Woche ist seit dem verheerenden Todes-Drama auf der Loveparade 2010 in Duisburg vergangen. Die Trauer, die Fassungslosigkeit ist kaum abgeebbt. Zu Hunderten pilgern Trauernde an die Unglücksstelle in Duisburg. Auch Loveparade-Erfinder und Gründer Dr. Motte.

Vor dem Todes-Tunnel bricht Dr. Motte in Tränen aus, weint hemmungslos um die Todes-Opfer, die doch eigentlich nur feiern und tanzen wollten, im panischen Gedränge brutal zu Tode gequetscht wurden …

Der DJ und Techno-Produzent fällt an der Trauerstelle vor dem Tunnel auf die Knie, legt sich den Todesopfer sinnbildlich zu Füßen.

Dr. Motte hälte die Organisatoren für schuldig an der Tragödie. Inkompetenz und Größenwahnsinn habe diese angetrieben …

Die Rampe, an der 21 Menschen starben, sei „der Vorhof zur Hölle” gewesen, so Motte.

„Das sieht doch ein Blinder, dass das nicht gut gehen kann”, erklärte die Techno-Legende.

Für ihn ist die Planung einer Großveranstaltung auf dem Gelände in Duisburg wie Mord. Niemals hätte die Loveparade auf einem derart beengten Raum durchgeführt werden dürfen.

Schon vor einigen Jahren hatte sich Dr. Motte von der Techno-Veranstaltung distanziert. Als sie 2006 von der Fitnesskette McFit übernommen und ins Ruhrgebiet verlegt wurde, warf er ihr eine zu starke Kommerzialisierung vor.

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