Trauminsel Samoa: Tsunami fordert mindestens 100 Tote !

Ein schweres Seebeben im Südpazifik mit anschließendem Tsunami hat auf der Trauminsel Samoa rund hundert Tote gefordert, zahlreiche Dörfer wurden völlig zerstört.

Meterhohe Flutwellen überschwemmten das Inselparadies und hinterließen Tod und Zerstörung.

Am Dienstagmorgen wurde durch Bewegungen der kontinentalen Platten ein Seebeben in der Stärke von 8,3 auf der Richterskala ausgelöst, das wiederum mehrere Tsunamis nach sich zog.

Das Epizentrum lag rund 200 Kilometer südwestlich der Inselstaaten Amerikanisch- und West-Samoa in etwa 18 Kilometern Tiefe.

Ingesamt fünf Wellen sollen Samoa getroffen haben. Mitarbeiter des Nationalparks nahe der Hauptstadt Pago Pago berichteten von einer neun Meter hohen Wasserwand!

Nach Angaben des Auswärtigen Amts sind dabei auch zwei Deutsche aus Berlin verletzt worden. Beide seien auf Samoa ärztlich versorgt worden und würden nun konsularisch betreut. Den 25 auf Samoa lebenden Deutschen sei nichts passiert.

Das Wasser drang offenbar bis zu 800 Meter ins Landesinnere vor, zerstörten Häuser, Autos und Bepflanzung. Gegenstände und Menschen wurden ins Meer gerissen.

Die genaue Opferzahl ist noch nicht abzuschätzen: Ein Sprecher des Katastrophenschutzes berichtete von über 100 Toten.

Zahlreiche Ferienanlagen an der Westküste der Hauptinsel Upolu seien „vollständig zerstört“ worden, erklärte der Vizeregierungschef Misa Telefoni gegenüber der Nachrichtenagentur AP.

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