Trotz Krisen-Haushalt: 1000 neue Beamten-Stellen

In der Bundesregierung ist offenbar der Reichtum ausgebrochen. Während im Staat an allen Ecken und Enden das Geld fehlt, will die Bundesregierung jetzt rund 1000 neue Beamten-Stellen schaffen.

Wie die „Rheinische Post“ unter Berufung auf eine interne Auflistung des Finanzministeriums berichtet, sollen 985 zusätzliche Stellen geschaffen werden.

Vor allem das Bundesfinanzministerium von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) soll mit satten 417 Stellen aufgerüstet werden. Außerdem erhält Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) 132 Beamte mehr. Auch im Gesundheitsministerium will man mehr Mitarbeiter. Das Bundesinstitut für Arzneimittel soll mit 65 neuen Beamten unterstützt werden.

Auch Entwicklungshilfeminister Dirk Niebel ist mit 20 zusätzlichen Stellen dabei. Wie die Zeitung aus Haushälter-Kreisen der Union erfuhr, wollen aber selbst die Abgeordneten der Koalition die Vorstellungen der Regierung bei den Haushaltsberatungen nicht einfach durchwinken.

Nach Schätzungen im Haushaltsausschuss würde die geplante Stellenvermehrung mindestens 40 Millionen Euro kosten.

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