Ursula von der Leyen: Hartz IV soll sterben

Hartz IV soll sterben. Das plant Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Sie wünscht sich, dass die Bezeichnung „Hartz IV“ für die Unterstützung von Langzeitarbeitslosen und sozial-notleidende Personen nicht mehr verwendet wird.

Tatsächlich hat aber der Umstieg von Sozialhilfe oder Arbeitslosengeld II bereits gezeigt, dass sich mit einer reinen Umbenennung, am Sachverhalt und der emotionalen Haltung zu diesem nichts verändert !

Von der Leyen meint aber dennoch: Der Begriff sei so negativ besetzt, dass er eine differenzierte gesellschaftliche Debatte über Langzeitarbeitslosigkeit behindere, sagte sie der Tageszeitung „Die Welt“.

Neue Begriffe könne man aber nicht von oben verordnen: „Das geht nur, indem sich das Bild in der Bevölkerung zum Positiven verändert.“

Wie man das anpacken könnte, weiß aber noch nicht einmal Frau von der Leyen. Fraglich scheint auch, ob sie sich nicht lieber damit beschäftigen sollte, wie man betroffene Personen wieder in Lohn und Brot bringen könnte, als sie für ein Leben zu Almosen-Beziehern zu machen …

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