Urteil über Kinderschänder Christoph G.: 10 Jahre Haft und Sicherungsverwahrung

Das Urteil über Deutschlands schockierendsten Kinderschänder, Christoph G. (38) ist am Montag gefallen. Das Landgericht Trier verurteilte Christoph G. zu zehneinhalb Jahren Haft und ordnete die Sicherungsverwahrung an.

Seit Anfang Januar stand der 38-Jährige wegen sexuellen Missbrauchs von fünf Jungen vor Gericht. Er hatte sogar Filme von seiner Taten ins Internet gestellt!

In den Jahren 2002 bi 2009 missbrauchte G. mindestens fünf Jungen im Alter von 7 bis 15 Jahren. Unter den Opfern befand sich auch ein Zwillingspaar. Das Vertrauen der Opfer und ihrer Eltern erschlich er sich unter anderem als Trainer in einem Turnverein.

Mindestens elf seiner Taten filmte er, zeigte sie im Internet.

Schließlich entdeckte ein Journalist die widerlichen Aufnahmen und übergab sie an das Bundeskriminalamt. Die Fahnder überführten die Sex-Bestie durch eine einzigartige Aktion: Sie veröffentlichten im August 2008 Video-Ausschnitte bei „Aktenzeichen XY ungelöst“. Die Mutter der Zwillinge erkannte ihre Kinder – und den Täter.

Christoph G. ging schließĺich freiwilling zur Polizei, brach unter dem gigantischen Fahnungsdruck. Eine Untersuchung seines Computers brachte insgesamt 362 Videodateien und 26 930 Fotos mit kinderpornografischem Inhalt zu Tage.

Nach der Verlesung der Anklage gestand Christoph G.: „Die Vorfälle stimmen, wie sie in der Anklage stehen.“

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