Vierfachmord von Eislingen: Tat war lange geplant

Die beiden Vierfach-Mörder von Eislingen sorgen weiter für Überraschungen vor Gericht. Am Vierten Prozess-Tag erklärte Mittäter Frederik B (18) nun, dass die Tat schon lange geplant gewesen sei. Schon im Jahr 2008 habe man daran gearbeitet.

Warum er mitgemacht habe, fragte der Richter? „Ich konnte mich dem nicht entziehen“, so die Antwort des Schülers.

Die beiden – Andreas und Frederik – sollen nach Angaben von Frederiks Eltern ein „Abhängigkeitsverhältnis“ gehabt haben. Dabei soll Andreas der „Bestimmende“ gewesen sein.

„Frederik ist immer gesprungen, wenn Andreas angerufen hatte“, so seine Mutter in einem Interview vor dem Prozess.

Dazu passt: Frederik hatte zunächst gestanden, dass er die Familie von Andreas angeblich im Alleingang umgebracht hat. Mit 31 Schüssen aus zwei Pistolen, die die beiden zuvor in einem Schützenverein gestohlen hatten.

Andreas H., dessen Aussage für gestern geplant war, äußerte sich nicht mehr.

Hans Stefan, Anwalt von Andreas H.: „Mein Mandant wird die Aussage von Frederik bestätigen.“

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