Vulkan-Asche-Wolke aus Island: Flugverbot bis Montag 20 Uhr

Das Flugverbot auf Grund der Vulkan-Asche-Wolke aus Island ist erneut verlängert worden. Es gilt nun vorerst bis mindestens 20 Uhr am Montag. Alle deutschen Flughäfen sind bis zum Ablauf dieser Frist geschlossen.

Über das weitere Vorgehen werde am Montag-Mittag informiert. Experten sind unterdessen geteilter Meinung über die Gefahr durch die Asche-Wolke für Flugzeuge.

Die stark wirtschaftlich in Mitleidenschaft gezogenen Fluggesellschaften halten das absolute Flugverbot für stark übertrieben.

Die Gefahr für Flugzeuge und ihre Passagiere wird von der Deutschen Flusicherung DFS unterdessen als immer noch gravierend eingestuft.

Lufthansa-Chef Wolfgang Mayrhuber hat die Sperrung und die Sorge um die Sicherheit der Passagiere als unbegründet zurückgewiesen.

Viele Fluggesellschaften hätten nun Testflüge absolviert, sagte Mayrhuber im ZDF-“heute-journal“. Bei der Überprüfung der Aschewolke seien sie zu dem Ergebnis gekommen, „dass die Durchmischung so groß ist mittlerweile, dass hier keine Gefahr besteht“.

In Europa sei der Flugbetrieb derzeit möglich: „Ja, das sagen wir ganz klar“, betonte Mayrhuber.

Die Deutsche Flugsicherung sieht das eindeutig anders und hält ihre Flugverbot aufrecht.

Unterdessen spuckt der isländische Vulkan Eyjafjallajökull seinen gespenstischen Rauch ohne Pause in den Himmel!

Insgesamt 63 000 abgesagte Flüge europaweit!

150 000 Deutsche sitzen zu Hause oder im Ausland fest. Alleine 70 000 Urlauber auf den Kanaren, 50 000 auf Mallorca.

Wie lange das Horror-Szenario noch andauern wird, ist unklar.

Der Würzburger Klimaforscher Bernd Zimanowski sagte BILD: „Erst wenn dem Vulkan das Wasser ausgeht, wird der Vulkan friedlich werden. Bisher ist die Eisschicht des Vulkans erst zu 20 bis 30 Prozent aufgebraucht. Die Eruptionen können auch noch einige Monate andauern.“

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