Waldbrände in Russland: Zweites Atom-Forschungs-Zentrum bedroht

Die Waldbrände in Russland scheinen angesichtes verheerender Überschwemmungen im eigenen Land, meilenweit entfernt. Doch jetzt ist schon das zweite Atom-Forschungs-Zentrum in Russland von Flammen bedroht, Botschaften ziehen ihre Leute aus Moskau ab, von Reisen nach Moskau und Umgebung wird dringend abgeraten.

Was passiert, wenn die Flammen auf radioaktives Material übergreifen ?

Vergangene Woche war bereits das wichtigste Atomwaffen-Forschungszentrum bei Sarow, etwa 500 Kilometer östlich von Moskau, von den Flammen bedroht.

Jetzt bedrohen die Flammen das Atom-Forschungszentrum in Sneschinsk am Ural. Schon über sieben Hektar Wald brennen rund um die Forschungsanlage.

Die Atomanlagen sind laut Katastrophenminister Sergej Schoigu bislang zwar nicht unmittelbar bedroht und man habe die Feuer unter Kontrolle – trotzdem ordnete er für die Region eine Brandbekämpfung rund um die Uhr an.

Ingesamt brennt in Russland noch eine mehr als 200 000 Hektar große Fläche! Die Brandbekämpfung ist äußerst schwierig, der Rauch über Moskau ist so dicht, dass keine Löschflugzeuge starten können.

Die Maschinen stehen aber laut Katastrophenministerium bereit und sollen zum Einsatz kommen, sobald sich die Bedingungen bessern.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.