Wer wird Millionär: Ermittlungen gegen Schummel-Pfarrer

Jetzt ermittelt sogar die Staatsanwaltschaft gegen den Schummel-Pfarrer aus Günther Jauch’s „Wer wird Millionär“ ! Im Februar 2002 gratulierte Günther Jauch Pfarrer Rufolf Eichhammer noch zu seinem Gewinn über 125 000 Euro.

Jetzt hingegen ermittelt die Staatsanwaltschaft Traunstein gegen Rudolf Eichhammer (65), Ex-Kandidat bei „Wer wird Millionär“.

Der Anfangsverdacht: Untreue ! Für einen Pfarrer, eine angesehene Vertrauensperson, besonders peinlich. Und ganz offensichtlich ist auch etwas dran an den Verdächtigungen.

Der Pfarrer wollte seinen Gewinn der Gemeinde spenden – doch es kam dort nie an.

Eichhammer war der geistliche Beistand der katholischen Gemeinde St. Johann Baptist in Töging (Bayern). Im TV erzählte er 2002, dass er das Geld großzügig spenden wolle: „Für unsere Kirche! Da haben wir in diesem Jahr Baumaßnahmen vor. Der Altar und die Heizung müssen erneuert werden.“

Das Geld kam nie an. Allerdings ist das auch nicht der Grund, warum gegen den Pfarrer ermittelt wird. Vielmehr soll Pfarrer Eichhammer 40 000 Euro aus der Kirchenkasse entwendet haben!

Bernhard Kellner, Bistumssprecher in München, erklärte bereits im Oktober: „Im Juli 2008 bemerkten wir Unregelmäßigkeiten in der Buchführung der Gemeinde. Nach einer Prüfung wurde Herr Eichhammer am 24. Juli von seinen Pflichten in der Vermögensverwaltung entbunden.“

Sollte sich der Verdacht der strafbaren Untreue bestätigen, drohen Jauchs Schummelpfarrer bis zu fünf Jahre Haft.

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