Wirtschaftskrise: Sex-Ausverkauf im Puff

Die Wirtschaftskrise hat das Rotlichtmilieu erfasst. Während in den vergangenen Jahren den Huren und Bordellen vor allem die Billig-Konkurrenz aus Asien und dem Ostblock zu schaffen machte, ist es jetzt die Wirtschaftskrise. Die Freier haben kein Geld mehr. Der Umsatz ist um bis zu 50 Prozent eingebrochen.

Rezession und Wirtschaftsflaute haben jetzt auch die Rotlichtszene voll erwischt. In Hannover Puffs und Bordellen ist nichts mehr los. Viele Huren gehen notgedrungen in „Kurzarbeit“.

„Es ist die schlimmste Krise seit mindestens 30 Jahren“, sagt Ralf Gottschald, Chef vom „S7“ (Schmiedestraße). „Der Umsatz ist um bis zu 50 Prozent weggebrochen. Unsere Damen verdienen heute höchstens 500 Euro pro Woche – früher waren es locker 1500 Euro.“

Auch die Chefin im „Yes-Sir“ bestätigt die Entwicklung: „Wir haben 30 Prozent weniger Gäste, dafür drei Stunden länger bis fünf Uhr morgens geöffnet, damit es sich lohnt.“

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