Zugunglück in Belgien: Lokführer sprang aus Crash-Lok !

Bei dem Frontal-Zusammenstoß von zwei Regionalzügen in der Nähe von Brüssel, Belgien, kamen 18 Menschen ums Leben, 162 Personen wurden zum Teil schwer verletzt.

Der Grund für den Horror-Unfall: Ein Lokführer hatte ein rotes Haltesignal übersehen. Er überlebt, weil er kurz vor dem Crash aus seiner Lok sprang. Ansonsten wäre der Lokführer sicherlich tot gewesen, berichtet die „MailOnline“.

Bei dem Unfall am Montagmorgen waren zwei Regionalzüge frontal ineinander gekracht. Durch die Wucht des Aufpralls verkeilten sich die vorderen Wagen ineinander. An Bord der Züge waren rund 300 Menschen, meist Pendler auf dem Weg zur Arbeit.

Viele mussten mit schwerem Gerät aus den Zügen geschnitten werden, weil sie zwischen Metallteilen eingeklemmt worden waren. Sogar von Not-Amputationen vor Ort war die Rede.

Ein Augenzeuge berichtet, wie er den Lokführer nach dem Crash am Gleis-Rand entdeckte: „Als ich aus dem Wrack befreit wurde, sah ich den Fahrer vor dem Zug. Er weinte – er hatte wohl da erst ganz begriffen, was passiert war. “

Das Zugunglück ist das schwerste in Belgien seit 1954. Bahn-Mitarbeiter machten die schlechten Arbeitsbedingungen bei der belgischen Staatsbahn SNCB für den Horror-Crash mitverantwortlich, traten in den Streik. Die Lokführer und das Sicherheitspersonal sei durch die gigantischen Stellenstreichungen stark überlastet.

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