Familienministerin Kristina Köhler: Elterngeld wird geändert

Die Bundesfamilienministerin will den alten Familie-Kurz von Ursula von der Leyen (CDU) fortsetzen. Das neu eingeführte Elterngeld soll weiter ausgebaut werden.

„Ich will die Partnermonate von zwei auf vier Monate ausdehnen“, erklärte CDU-Politikerin Köhler der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“.

Damit hätten jünge Eltern dann statt der bislang zwölf plus zwei Monaten, in Zukunft zwölf plus vier Monate Elterngeld. Vorraussetzung: Eine berufliche Pause.

Außerdem will Köhler ein sogenanntes Teilelterngeld einführen. Dieses könne mit einer Teilzeitarbeit kombiniert werden und doppelt so lange ausgezahlt werden wie das Elterngeld, sagte die Ministerin.

Bislang konnte das Elterngeld aber die demografische Entwicklung nicht stoppen. Immer noch werden viel weniger Kinder geboren als Personen in Deutschland in einem Jahr versterben. Die Babyquote selbst konnte im Vergleich zum Jahr 2008 im Jahr 2009 auch nicht gesteigert werden.

Besonders ausschlaggebend für junge Paare mit Kinderwunsch ist immer noch, ob sie langfristig eine Existenz für ihre Familie sichern können. Hierzu spielt aber vor allem die Arbeitsplatzsicherheit eine Rolle, nicht unbedingt ein zeitlich begrenztes Elterngeld …

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