Griechenland: Bitterer Überlebenskampf nach Luxus-Jahren

Jetzt zahlen die Griechen den Preis für ihr jahrelanges Luxus-Leben auf Pump. Eine Art Schock-Starre hat das Land erfasst und eine Spirale in die Armut in Gang gesetzt. Experten erwarten, dass die Kaufkraft und das Einkommen der Griechen mittelfristig auf das Niveau des Jahes 1984 abstürzen wird.

Schon jetzt melden einzelne Städte Arbeitslosenraten von über 70 Prozent, laufend schließen Geschäfte, die Bürger kaufe nur noch das aller Nötigste zum Überleben, Lebensmittel. Alle anderen Branchen sind dramatisch eingebrochen.

Der harte Sparkurs, den die EU den Griechen auferlegt hat, zeigt unterdessen Wirkung. Das Haushaltsdefizit der Griechen sank um satte 39,7 Prozent, die Staatsausgaben wurde immerhin um zehn Prozent reduziert.

Dafür schnellte die landesweite Arbeitslosenquote allerdings von 8,9 Prozent auf satte 12 Prozent. Zum Jahresende werden es durchschnittlich mindestens 20 Prozent sein.

Vor allem die Jugend ist betroffen. Für September wird eine weitere Entlassungswelle prognostiziert.

Außerdem werden vermutlich noch in diesem Jahr mehr als 100 000 griechische Geschäfte schließen, 150 000 weiter Jobs sind gefährdet.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.