Köhler-Rücktritt: Ursula von der Leyen for Präsident !

Das Besetzungs-Karussell in der Politik dreht sich von Tag zu Tag schneller. Eine heiße Favoritin für das Amt des Bundespräsidenten gibt es nach dem Köhler-Rücktritt bereits. Die heiße Anwärterin: Ursula von der Leyen, CDU, derzeit Bundesministerin für Arbeit und Soziales !

Einflussreiche CDU-Größen zeigten sich bereits einverstanden mit einer von der Leyen als erste, deutsche Bundespräsidentin. Allerdings gibt es auch Kritiker in der Union, sie favorisieren Bundestagspräsident Norbert Lammert, CDU.
Aber: Ursula von der Leyen wird vor allem für ihre Familien- und Sozialpolitik über Parteigrenzen hinweg geschätzt.  Immerhin ist sie selbst Karriere-Frau und sieben-fache Mutter und studierte Medizinerin.

Sie gilt als durchsetzungsstark, und sie verfügt über ein hohes Maß an politischer Erfahrung – eine Eigenschaft, die Unions-Fraktionschef Volker Kauder forderte. Politische Erfahrung hatte der zurückgetretene Horst Köhler vor seinem Amtsantritt kaum.

Viele Politiker halten dies für die Ursache seiner Dünnhäutigkeit und schließlich auch für seine überraschenden Rücktritt am Montag.

Nebeneffekt: Wird von der Leyen Präsidentin, könnte NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers (CDU) Bundesminister werden, was die Bildung einer Großen Koalition in NRW erleichtert.

Die SPD warnte deshalb schon energisch vor einer „parteipolitischen Lösung“.

Doch für die Union gilt es derzeit vor allem die FDP auf Kurs zu bringen, damit diese keinen eigenen Kandidaten ins Rennen schickt. Dann wäre der Weg für von der Leyen schon so gut wie gemacht …

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.