Susan Boyle: Interview über schwere Kindheit

Der Shooting-Star, Susan Boyle, aus dem britischen TV-Format „Britain’s Got Talent!“ hat jetzt erstmals in einem Interview über die Kindheit gesprochen und schwere Misshandlungen offenbart.

Die schottische Kirchenhelferin wurde geschlagen und gemobbt. Erst im Alter von über 40 Jahren erlebte Boyle im April diesen Jahres ihren Durchbruch und konnte endlich das tun, was sie am besten kann und am liebsten mag: Singen.

Sie sei nahezu täglich mit einem Gürtel geschlagen und gehänselt worden, weil sie Lernschwierigkeiten hatte, sagte Boyle der Boulevardzeitung „The Mirror“.

„Ich begreife die Dinge eben langsamer als andere Leute“, sagte Boyle.

„In einem System, das nach vorne drängt, wird man leicht zurückgelassen.“ Jetzt ist Boyle ganz vorne. In der kommenden Woche soll ein Album der Schottin im Handel erscheinen. Es werden hohe Verkaufszahlen, vor allem kurz vor Weihnachten erwartet.

Früher habe in der Schule „Disziplin als Selbstzweck“ geherrscht, sagte Boyle. Heutzutage sei das sicherlich anders. Lehrer lernten, Kinder mit Auffassungsschwierigkeiten besser zu verstehen. Es gebe nichts Schlimmeres als Menschen, die ihre Macht auszunutzen, um andere zu erniedrigen.

Seit April hatte die arbeitslose Kirchenhelferin aus dem schottischen Ort Blackburn für Aufsehen gesorgt. Innerhalb kurzer Zeit wurde das schüchterne Mauerblümchen mit den starken Augenbrauen und der unmodischen Kleidung zum Mega-Star im Internet. Die Aufnahme von ihrem „I dreamed a dream“ gehört zu den am meisten gesehenen Videos auf der Plattform YouTube. Im Juni jedoch sagte Boyle einen Auftritt in Manchester ab. Sie hatte einen Zusammenbruch erlitten, nachdem sie bei der Talentshow nur auf dem zweiten Platz gekommen war.

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